26.10.2021

PM: Liberale Hochschulgruppen Niedersachsen fordern Lehre und Forschung ohne Einflussnahme von China

Hannover – Nach der Absage von Online-Lesungen der beiden Referenten Stefan Aust und Adrian Geiges an der 
Universität Hannover, fordern die Liberalen Hochschulgruppen Niedersachsen die Sicherung von Unabhängigkeit an 
niedersächsischen Hochschulen und Universitäten. 
Der Landesverband der Liberalen Hochschulgruppen in Niedersachsen fordert die niedersächsische Landesregierung 
dazu auf, die Einflussnahme Chinas auf die in Hannover und Göttingen ansässigen Konfuzius-Institute lückenlos 
aufzuklären. Nachdem in Hannover eine Online-Lesung der beiden Autoren Stefan Aust und Adrian Geiges nach Druck 
aus Peking abgesagt wurde, kristallisiert sich für die Liberalen immer mehr das Abbild heraus, in wie weit die chinesische 
Regierung Einfluss auf die mit der Universität kooperierenden Konfuziusinstitute nimmt, daher sollte aus Sicht der 
Liberalen die Einflussnahme genaustens aufgeklärt werden. Der Verband halte es für wichtig darüber zu sprechen, 
inwieweit diese Form von Kooperation mit chinesischen Hochschulen in Niedersachsen noch haltbar ist. Aus Sicht des 
Landesverbandes ist die durch die Konfuzius-Institute gefährdete Wissenschafts- und Kulturfreiheit an 
niedersächsischen Hochschulen essenziel wichtig, um eine unabhängige Lehre und Forschung zu sichern. Der 
Pressesprecher der LHG Niedersachsen Yannick Wasserberg sagte hierzu: „Ein Regime, wie das in Peking darf keinen 
Einfluss auf die wissenschaftliche Arbeit an unseren Hochschulen in Niedersachsen oder generell in Europa nehmen.“
Für den Landesvorsitzenden Jonas Wimmer bekräftigt die Absage der Online-Lesung den Verdacht der Einflussnahme 
von Konfuziusinstituten an niedersächsische Hochschulen: „Es zeigt sich, dass die Konfuzius-Institute anscheinend nicht 
unsere Grundsätze von unabhängiger und freier Wissenschaft teilen.“ Er findet es wichtig, dass nach so einer Situation 
klare Konsequenzen folgen. „Die Landesregierung muss den Fall lückenlos aufklären und die Universität Hannover sollte 
ihre Zusammenarbeit mit dem Institut grundsätzlich auf den Prüfstand stellen.“, verlangt der Landesvorsitzende 
abschließend.


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